Gesamtindikator

Deutschland mit Kontakt zur Spitzengruppe

Die letzte Ausgabe des Innovationsindikators Deutschland von 2009 liegt nun zwei Jahre zurück. Seitdem hat sich das weltwirtschaftliche Gefüge deutlich verändert. Die Weltwirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 hat ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die rasante Entwicklung aufstrebender Länder wie insbesondere China.

Diese Änderungen der wirtschaftlichen Realitäten spiegeln sich auch im Innovationspotenzial der Volkswirtschaften wider. Insofern ist das veränderte Ranking im Innovationsindikator 2011 vor allem auf die Aktualisierung des Datenstands zurückzuführen. Die grundlegende methodische Überarbeitung im Zuge der Neuausrichtung und Verringerung der Zahl der verwendeten Indikatoren spielt demgegenüber eine untergeordnete Rolle.

Das Länderset des neuen Innovationsindikators wurde deutlich erweitert. Es sind nun 26 Volkswirtschaften berücksichtigt, die mithilfe einer Zusammenfassung der wichtigsten Einzelkennzahlen zu einer Gesamtmaßzahl – dem Innovationsindikator – bewertet werden. Welche Kennzahlen hierfür herangezogen werden, hat ein ökonomisches Modell im Vorfeld der Analysen identifiziert. Die Punktwerte der Länder variieren zwischen 0 (schlechteste Ausprägung im Vergleich) und 100 (beste Ausprägung im Vergleich), wobei allerdings keines der untersuchten Länder den Idealwert von 100 erreicht, da dies bei allen Einzelindikatoren jeweils den ersten Platz voraussetzen würde. Dies schaffen auch die Besten nicht.

 

 

Gesamtindikator
Schweiz
76
Singapur
63
Schweden
61
Deutschland
57
Finnland
57
Niederlande
56
Norwegen
55
Österreich
53
USA
53
Belgien
52
Kanada
51
Taiwan
50
Dänemark
50
Frankreich
50
Großbritannien
49
Australien
48
Irland
47
Korea
43
Japan
39
Spanien
24
China
18
Italien
16
Indien
12
Russland
10
Brasilien
0
Südafrika
0
Alle Berechnungen auf Basis der neuen Methode
Quelle: Innovationsindikator 2011