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Gesamtindikator
Deutschland mit Kontakt zur Spitzengruppe
Die letzte Ausgabe des Innovationsindikators Deutschland von 2009 liegt nun zwei Jahre zurück. Seitdem hat sich das weltwirtschaftliche Gefüge deutlich verändert. Die Weltwirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 hat ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die rasante Entwicklung aufstrebender Länder wie insbesondere China.
Diese Änderungen der wirtschaftlichen Realitäten spiegeln sich auch im Innovationspotenzial der Volkswirtschaften wider. Insofern ist das veränderte Ranking im Innovationsindikator 2011 vor allem auf die Aktualisierung des Datenstands zurückzuführen. Die grundlegende methodische Überarbeitung im Zuge der Neuausrichtung und Verringerung der Zahl der verwendeten Indikatoren spielt demgegenüber eine untergeordnete Rolle.
Das Länderset des neuen Innovationsindikators wurde deutlich erweitert. Es sind nun 26 Volkswirtschaften berücksichtigt, die mithilfe einer Zusammenfassung der wichtigsten Einzelkennzahlen zu einer Gesamtmaßzahl – dem Innovationsindikator – bewertet werden. Welche Kennzahlen hierfür herangezogen werden, hat ein ökonomisches Modell im Vorfeld der Analysen identifiziert. Die Punktwerte der Länder variieren zwischen 0 (schlechteste Ausprägung im Vergleich) und 100 (beste Ausprägung im Vergleich), wobei allerdings keines der untersuchten Länder den Idealwert von 100 erreicht, da dies bei allen Einzelindikatoren jeweils den ersten Platz voraussetzen würde. Dies schaffen auch die Besten nicht.





