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Methodik
Schlanker und aktueller
Der Innovationsindikator schließt in seiner Grundmethodik an den Innovationsindikator Deutschland (2005 bis 2009) an.
Er ist ebenfalls ein Kompositindikator, das heißt ein Wert, der aus vielen einzelnen Indikatoren gebildet wird, die für sich genommen jeweils Teilaspekte des Innovationssystems beschreiben. Ebenso baut der neue Innovationsindikator auf dem Innovationssystemansatz als einer wesentlichen theoretischen Grundlage auf. Zwar bestehen darüber hinaus einige theoretische und methodische Parallelen zum Innovationsindikator Deutschland, doch mit dem vorliegenden Innovationsindikator wurden grundsätzliche Änderungen umgesetzt.

Diese beziehen sich sowohl auf eine Erweiterung des theoretischen Grundgerüsts als auch auf die Methodik:
1. Stärkung der theoretischen Modellbildung durch Ergänzung des Innovationssystemansatzes um ökonomische, produktionstheoretische Modellkomponenten. So wird die Interpretationsfähigkeit, die Darstellung von Entwicklungsperspektiven und die Abbildung der Wirkung der Indikatoren im Lauf der Zeit erleichtert.
2. Fokussierung der Methoden und Verschlankung des Innovationsindikators, insbesondere durch die
- Verringerung der Anzahl der einbezogenen Einzelindikatoren auf Basis der Ergebnisse des theoretischen Modells,
- Vereinfachung der stufenweisen Aggregation zu themenspezifischen Subindikatoren,
- Stärkung der Zuverlässigkeit der Länderrankings durch Einführung von Sensitivitätsanalysen der Gewichte.
3. Fortschreibung der Datenbasis bis an den aktuellen Rand („now-casting“), um so die aktuellen Entwicklungen abzubilden.
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Methodenbericht zum Innovationsindikator 2011 (PDF)





