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Subindikatoren
Erfolg braucht viele Eigenschaften
Die neue Methode des Innovationsindikators erlaubt wie bisher eine Unterscheidung von Subsystemen und entsprechenden Subindikatoren. Die Auswahl und Bestimmung dieser Subindikatoren wurde von dem in der Innovationsforschung weit verbreiteten Innovationssystemansatz abgeleitet. Hiernach haben nicht nur Wirtschaft und Wissenschaft einen unmittelbaren Einfluss auf die Innovationsfähigkeit von Volkswirtschaften, vielmehr sind weitere Subsysteme zu berücksichtigen, die zum Teil sehr direkte, zum Teil indirekte Wirkungen haben.
Neben der Wirtschaft, die in der systemischen Perspektive des neuen Innovationsindikators eine zentrale Rolle einnimmt, und der Wissenschaft wird zwischen den Subindikatoren Bildungssystem, Staat und Gesellschaft unterschieden.
Neben der systemischen Perspektive hat auch das ökonomische Modell bei der Auswahl der Indikatoren eine entscheidende Rolle gespielt. Jeder Einzelindikator wurde mindestens einem der fünf Subsysteme zugeordnet. In manchen Fällen wirken die Einzelindikatoren in zwei Subsystemen. In diesem Fall werden sie für die Berechnung von jedem der beiden Subindikatoren herangezogen: Ein Beispiel sind die Ausgaben für Hochschulbildung, die vom Staat (Subindikator Staat) finanziert werden und im Bildungssystem (Subindikator Bildung) wirken. In die Berechnung des gesamten Innovationsindikators ging jeder Einzelindikator nur einmal ein, unabhängig davon, ob er einem oder zwei Subindikatoren zugerechnet wurde. Mit der Unterscheidung nach Subindikatoren wird es einerseits möglich, die Innovationssysteme näher zu charakterisieren. Andererseits können auf Grundlage der differenzierten Analysen von Stärken und Schwächen gezielter Schlussfolgerungen gezogen und Handlungsempfehlungen gegeben werden.





