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Subindikatoren
Wissenschaft
Neben der Wirtschaft bildet die Wissenschaft den zweiten Pfeiler eines nationalen Innovationssystems. Denn hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet, auf denen moderne Industrie- und Wissensgesellschaften insgesamt beruhen. Neben der Leistungsfähigkeit des Wissenschaftssystems allein kommt dem Transfer dieses Wissens über die universitäre Ausbildung sowie die direkte Kooperation mit der Wirtschaft eine entscheidende Bedeutung zu.
Die Schweiz liegt auch im Subindikator Wissenschaft klar an der Spitze der Länderrangfolge. Der Indikatorwert von 94 zeigt, dass es nur noch wenig Spielraum für die Schweiz nach oben gibt. Bei sechs der acht Indikatoren erreicht die Schweiz den ersten Platz und damit die volle Punktzahl von 100. Lediglich bei der Anzahl der Forschenden, gemessen in Vollzeitäquivalenten pro 1.000 Beschäftigte, liegt die Schweiz auf dem sechsten Platz und beim Anteil der FuE-Ausgaben in staatlichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen erreicht sie nur den 13. Rang. Es ist bezeichnend, dass die Schweiz trotz der relativen Schwäche bei zwei Inputfaktoren dennoch die Bestnoten beim Output des Wissenschaftssystems erreicht – und dies nicht nur bezogen auf die Quantität wie beispielsweise die Zahl der Publikationen oder der Hochschulpatente, sondern auch bezogen auf die Qualität. Die wissenschaftlichen Publikationen werden häufig zitiert und schweizerische Wissenschaftler haben – pro Kopf gerechnet – die meisten Publikationen unter den weltweit am -häufigsten zitierten Beiträgen, was eine hohe wissenschaftliche Exzellenz widerspiegelt.
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Hinter der Schweiz reihen sich Dänemark (Indikatorwert 84), Finnland (76), Schweden (70) und die Niederlande (66) ein, die sich von einem erneut breiten Mittelfeld absetzen, das mit Singapur beginnt und mit Großbritannien endet. Auch das deutsche Wissenschaftssystem liegt mit einem Indikatorwert von 60 in diesem Mittelfeld auf Platz 9.
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