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Methodik
Sensitivitätsanalyse
Obwohl die Gleichgewichtung gemeinhin als transparent angesehen wird, stellt sich die Frage nach der Robustheit der Rankings und der Ergebnisse. Es muss also überprüft werden, in welchem Maß sich die Ergebnisse des Innovationsindikators verändern würden, wenn die Gewichte variiert würden. Außerdem sollte bewusst sein, inwieweit die Ergebnisse und damit die gezogenen Schlüsse sowie die Politikempfehlungen ähnlich lauten würden, wenn eine andere als die Gleichgewichtung gewählt würde.
Antworten hierauf können beispielsweise Simulationsanalysen liefern, bei denen die Gewichte der Einzelindikatoren nicht mehr festgelegt – bei Gleichgewichtung und 38 Teilbereichsindikatoren betragen alle Gewichte konstant 1/38 –, sondern zufällig auswählt werden. Dies bedeutet: Die Gewichte werden mithilfe von Zufallszahlengeneratoren erzeugt und die damit verbundene Spannbreite der Ergebnisse aufgezeichnet. So gelingt es, Schwankungsintervalle für die Rangplätze der einzelnen Länder zu bestimmen. Beispielsweise könnte für ein Land A gezeigt werden, dass es in 90 Prozent aller Fälle bei zufälligen Gewichten einen Rangplatz zwischen 1 und 3 annehmen würde. Ein Platz in der Spitzengruppe für Land A kann also in diesem Fall unabhängig von den Gewichten als statistisch gesichert angesehen werden. Diese Methode wird auf die Ergebnisse des Innovationsindikators angewendet, um die Ergebnisse zu hinterfragen und die Verlässlichkeit der erzielten Resultate zu untermauern.





