Methodik

Sensitivitätsanalyse

Obwohl die Gleichgewichtung gemeinhin als transparent angesehen wird, stellt sich die Frage nach der Robustheit der Rankings und der Ergebnisse. Es muss also überprüft werden, in welchem Maß sich die Ergebnisse des Innovationsindikators verändern würden, wenn die Gewichte variiert würden. Außerdem sollte bewusst sein, inwieweit die Ergebnisse und damit die gezogenen Schlüsse sowie die Politikempfehlungen ähnlich lauten würden, wenn eine andere als die Gleichgewichtung gewählt würde.

Antworten hierauf können beispielsweise Simulationsanalysen liefern, bei denen die Gewichte der Einzelindikatoren nicht mehr festgelegt – bei Gleichgewichtung und 38 Teilbereichsindikatoren betragen alle Gewichte konstant 1/38 –, sondern zufällig auswählt werden. Dies bedeutet: Die Gewichte werden mithilfe von Zufallszahlengeneratoren erzeugt und die damit verbundene Spannbreite der Ergebnisse aufgezeichnet. So gelingt es, Schwankungsintervalle für die Rangplätze der einzelnen Länder zu bestimmen. Beispielsweise könnte für ein Land A gezeigt werden, dass es in 90 Prozent aller Fälle bei zufälligen Gewichten einen Rangplatz zwischen 1 und 3 annehmen würde. Ein Platz in der Spitzengruppe für Land A kann also in diesem Fall unabhängig von den Gewichten als statistisch gesichert angesehen werden. Diese Methode wird auf die Ergebnisse des Innovationsindikators angewendet, um die Ergebnisse zu hinterfragen und die Verlässlichkeit der erzielten Resultate zu untermauern.

 

Gesamtindikator
Schweiz
76
Singapur
63
Schweden
61
Deutschland
57
Finnland
57
Niederlande
56
Norwegen
55
Österreich
53
USA
53
Belgien
52
Kanada
51
Taiwan
50
Dänemark
50
Frankreich
50
Großbritannien
49
Australien
48
Irland
47
Korea
43
Japan
39
Spanien
24
China
18
Italien
16
Indien
12
Russland
10
Brasilien
0
Südafrika
0
Alle Berechnungen auf Basis der neuen Methode
Quelle: Innovationsindikator 2011