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80 Milliarden Euro für EU-Innovationsforschung
Unter der Bezeichnung Horizont 2020 bündelt die Europäische Union zukünftig alle Finanzierungsprogramme für Forschung und Innovation. Insgesamt stehen damit dann 80 Milliarden Euro zur Verfügung, um die europäische Wissenschaft und Industrie weiterhin als weltweite Innovationsführer zu positionieren. Zudem soll die Forschung für Themenbereiche wie Verkehr, Energieversorgung und Medizintechnik ausgeweitet werden.
Weissenberger-Eibl leitet Arbeitsgruppe Innovationskultur
Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, ist Mitglied im Expertendialog im Rahmen des „Dialogs über die Zukunft Deutschlands“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Innovationsforscherin und wissenschaftliche Leiterin des Projekts Innovationsindikator leitet die Arbeitsgruppe Innovationskultur. Ziel des „Dialogs über die Zukunft Deutschlands“ ist es, eine gesamtgesellschaftliche Diskussion anzuregen sowie Denkanstöße und Handlungsempfehlungen für die politische Arbeit zu gewinnen.
Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl ist Mitglied im Expertendialog
Europas Innovationsmotor
Deutschland sichert sich im aktuellen Innovationsmotor den sechsten Platz unter den untersuchten 28 OECD-Ländern. Die Studie, durchgeführt vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, untersucht im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft die weltweite Innovationsfähigkeit. An der Spitze stehen Finnland und die Schweiz, Schlusslichter sind die Euro-Krisenländer Griechenland, Italien, Spanien und Portugal.
Innovationspreise für Klima und Umwelt vergeben
Bereits zum dritten Mal zeichneten Bundesumweltminister Norbert Röttgen und der Bundesverband der Deutschen Industrie innovative Projekte aus, die ihren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. In diesem Jahr ging der Innovationspreis für Klima und Umwelt an vier Unternehmen, die unter anderem klimaschonenden Zement und Kleinst-Biogasanlagen entwickelten.
Nachhaltige Berufsbildung aus Schülerhand
Die "Berufsbildenden Schulen der Zukunft" aufzubauen ist erklärtes Ziel des Netzwerkprojektes BBS futur. Ein Team aus Schülern von sieben niedersächsischen Berufsschulen und der Universität Lüneburg entwickelt dafür einheitliche Qualitätsstandards. Das Land Niedersachsen unterstützt das Projekt durch Lehrerstunden und einen Projektbeauftragten in der Niedersächsischen Landesschulbehörde.
Schüler entwickeln Qualitätsstandards für nachhaltige Berufsbildung
Deutscher Zukunftspreis 2011 vergeben
Hauchdünne Molekülschichten, die Licht und Energie leiten können - mit dieser Entwicklung setzte sich ein Forscherteam beim diesjährigen Deutschen Zukunftspreis durch. Bundespräsident Christian Wulff verleiht den mit 250.000 Euro dotierten Preis an Projektteams, die technisch innovative sowie marktreife Produkte entwickeln.
Projekt "Organische Elektronik" erhält Deutschen Zukunftspreis
Bildungsausgaben steigen
Bund, Länder und Gemeinden investieren erneut mehr Geld in die Bildung. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Bildungsausgaben 2011 um weitere 2,6 Prozent auf insgesamt mehr als 106 Milliarden Euro. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland damit allerdings immer noch unter dem OECD-Durchschnitt.
Erfolgreicher Berufsstart für Hochschulabsolventen
Hochschulabsolventen müssen sich keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen: Laut einer Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) bleiben nur rund vier Prozent ohne Arbeit. Auch die Einstiegsgehälter der Absolventen können sich sehen lassen.
Helmholtz überstützt Bioökonomie-Forschung
Wie lässt sich die Wertschöpfung aus Biomasse wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltig gestalten? Antworten auf diese Frage soll ein Forschungsnetzwerk geben, das die Helmholtz-Gesellschaft bis 2015 mit ingesamt 13,5 Millionen Euro fördert.
VDE baut Batterie-Testzentrum
Anfang 2012 nimmt in Offenbach das erste deutsche Testzentrum für Batterien, die in der Elektromobilität zum Einsatz kommen, seine Arbeit auf. Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik begann Anfang September mit den Bauarbeiten.
Nominierungen für Deutschen Zukunftspreis 2011
Gefördert vom Bundespräsidenten, zeichnet der Deutsche Zukunftspreis jährlich Forschungs- und Innovationsprojekte aus, die marktfähige Produkte entwickeln. Nun stehen die drei Teams für die Endrunde 2011 fest.
Investitionen in Spitzenforschung
Für Innovationen, Mittel und Wege, die gute Ideen zur Marktreife verhelfen, vergibt die Europäische Union in den kommenden Monaten rund sieben Milliarden Euro an Forschungsgeldern.
Arbeitgeber Hochschulwesen
Nach Auswertung des Statistischen Bundesamtes waren 2010 etwa acht Prozent mehr wissenschaftliche Arbeitnehmer an deutschen Hochschulen angestellt als im Vorjahr. Insgesamt beschäftigen die Hochschulen rund 324.000 Menschen.
Hochschulen steigern Anzahl des wissenschaftlichen Personals um acht Prozent
Innovationsbremse Handelshemmnisse
Eine Studie belegt, dass bei kleinen und mittelständischen Unternehmen die Export- und die Innovationskraft zusammenhängen. Daher empfehlen die Experten, Fördermaßnahmen auf beide Faktoren hin zu konzipieren.
Koordination von Export- und Innovationsmaßnahmen erforderlich
Leichtbaumesse erstmals in Deutschland
Als Forschungsstandort für Leichtbau belegt das Institut für Werkstoffforschung des Helmholtz-Zentrums in Geesthacht in der Nähe von Lüneburg eine Spitzenposition. Nun ist es erstmals Gastgeber der Internationalen Leicht-Metall-Technologie-Konferenz (LMT).
Abstimmungsbedarf bei Medizinförderung
Verbesserungsbedarf bei der ministriellen Abstimmung: Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung stellt in einem Bericht fest, dass sich die Ministerien für Bildung und Forschung, Wirtschaft und Gesundheit bei der Medizinforschung noch nicht ausreichend abstimmen.
Bessere Bildung ohne Kooperationsverbot
Bildungsforscher Prof. Dr. Jürgen Oelkers stellt in einer Expertise im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung und der Robert Bosch Stiftung fest: Um das deutsche Bildungssystem zu verbessern, sollten Bund und Länder in einem ersten Schritt das "Kooperationsverbot" aufheben.
Bildungsforscher fordert Aufhebung des "Kooperationsverbots" (PDF)
Experten sehen Deutschland bei Innovationskraft vorn
Laut des im Februar vorgestellten Berichts der Expertenkommission Forschung und Innovation steht Deutschland international an zweiter Stelle in Sachen technologischer Leistungsfährigkeit. Somit lässt die Bundesrepublik die USA hinter sich und holt auf Japan auf.
Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland gut aufgestellt
Investitionsstandort Deutschland
Deutschland steigert weiter seine Beliebtheit bei internationalen Investoren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Investitionsprojekte aus dem Ausland um rund 34 Prozent. Besonders im Fokus stehen dabei die Automobilindustrie, die Pharma- und Biotechnologie sowie die Informationstechnik.
Energie aus recycelten Abgasen
Die EU-Kommission lässt die Möglichkeit untersuchen, wie aus Industrieabgasen Energie und Wasser gewonnen werden kann. Ein Konsortium untersucht den Praxiseinsatz der sogenannten CapWa-Technologie bereits in einigen EU-Staaten.
Europäisches Innovationsprogramm
Die EU legt ein Rahmenprogramm vor, das die Innovationskraft innerhalb der Union bis 2020 stärken und festigen soll. Einfacherer Zugang zu finanziellen Mitteln und Kooperationen in Forschung und Entwicklung sollen eine ideale Ausgangsbasis schaffen.





